Freitag, 30. Januar 2015

[Rezension] Erin Hunter - Warrior Cats, Sonnenuntergang

Verlag: Beltz & Gelberg
Seiten: 335
Reihe: Warrior Cats, Staffel 2, Band 6
Kauf: Kindle Gebunden - Hörbuch Download - Audio CD

Inhalt

Eine schreckliche Schlacht gegen eine Meute von Dachsen hat den DonnerClan große Verluste gekostet. Und noch immer ist der Clan ohne Zweiten Anführer. Der junge Krieger Brombeerkalle ist wütend: Feuerstern muss endlich einen Stellvertreter ernennen - und er wäre genau der Richtige! In seinen Träumen wird Brombeerkralle von seinem Vater Tigerstern und und seinem Halbbruder Habichtfrost heimgesucht, die seine Gedanken vergiften. Ein furchtbarer Plan nimmt Gestalt an ...





Meine Meinung

Allgemein

Allgemein fand ich das Buch wieder fesselnd und mitfühlend. Es sind viele verschiedene Dinge geschehen, welche nicht vorhersehbar waren und spannend. Jedoch habe ich mir für das Staffelfinale ein fulminanteres Ende gewünscht, denn der Inhalt des Buches verspricht ja schließlich einen furchtbaren Plan. Das war es auch, aber ziemlich schnell abgehakt und der Sichtwechsel bei Kapitelanfang hat die Spannung extrem abgeschwächt.


Charaktere

Brombeerkralle ist nun wieder normal und benimmt sich nicht, als würde jede Katze - insbesondere Eichhornschweif - ihn hassen. Allerdings fand ich es etwas unrealistisch, da er mit seiner negativen Seite aus dem letzten Buch gegangen ist und im Folgeband ist er auf einmal normal ohne einen besonderen Sinneswandel gehabt zu haben und ohne eine veränderte Situation.
Auch Eichhornschweifs Verhalten fand ich unrealistisch. Man kann sagen, dass Brombeekralle nicht gerade die nettesten Dinge ihr gegenüber gesagt hat und auf einmal vergibt sie ihm und alles ist wieder gut. Sie akzeptiert alles, was sie vorher so an ihm verunsichert hat.
Habichtfrost zeigt nun auch endlich seinen wahren Charakter. Kam er immer wie der liebe Kater vor, der nur das Beste für seinen Clan will, so ändert sich das nun durch sein Verhalten in den Träumen.

Sichtweise & Schreibstil

Das Buch ist aus den Sichten von Blattsee und Brombeerkralle geschrieben. Aus der dritten Person.
Der Schreibstil war wieder sehr fesselnd und vor allem emotional. Das Emotionale hat dabei stark überwogen und die Beschreibung der Umgebung etwas in den Hintergrund gerückt.

Cover & Titel

Das Cover ist in schönen Rottönen gestaltet, welche schon auf Gefahr hinweisen. Passend zu der abgebildeten Situation, wo es nicht nur gefährlich wird, sondern auch blutig. Die Farben sind so intensiv, dass sie die Coverkatze einhüllen.

Zitat

"Es war nicht richtig, ihr eigenes Herz zu erleichtern, wenn sie die Trauer der anderen nur noch größer macht."

Fazit

Das Buch schien einige Lücken zu haben im Bezug auf das Verhalten der Katze. Auch das Ende fand ich nicht so atemraubend. Jedoch hat das Autorenteam wieder mit vielen kleineren und spannenden Abenteuern überzeugt und einem flüssigen Schreibstil.


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