Dienstag, 14. Oktober 2014

[Rezension] James Bowen - Bob, der Streuner

Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 251 - Taschenbuch

Inhalt

 Als James Bowen den verwahrlosten Kater vor seiner Wohnungstür fand, hätte man kaum sagen können, wem von beiden es schlechter ging. James schlug sich als Straßenmusiker durch, er hatte eine harte Zeit ohne feste Bleibe hinter sich. Aber dem abgemagerten, jämmerlich maunzenden Kater konnte er einfach nicht widerstehen: Er nahm ihn auf, pflegte ihn gesund und ließ ihn wieder laufen. Doch Bob war anders als andere Katzen. Er liebte seinen neuen Freund mehr als die Freiheit und blieb. Heute sind sie eine stadtbekannte Attraktion, ihre Freundschaft geht Tausenden zu Herzen.



Meine Meinung

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich bin mit wenig Erwartungen rangegangen, da es ein unbekannter Autor war. 

Das Buch hat mich dann auch gut gefesselt. Man hat schnell reingefunden. Der Protagonist hat zwischendurch immer vergangene Situationen eingeschoben, die auch gepasst und nicht verwirrt haben.
Auch hatte man das ganze Buch über das Gefühl, dass es um das James - Bob Gespann geht und es wurde sich nicht auf James fokussiert. Seine Gefühle zu Bob kommen sehr gut rüber und man merkt, wie der Kater ihm immer mehr ans Herz wächst und es nicht von jetzt auf gleich die "große Liebe" ist.
Gut rübergekommen ist, dass man auch in schweren Zeiten sein Tier nicht einfach abschiebt, sondern Verantwortung übernimmt und dass dies manchmal gar nicht so schlecht ist.
Ich denke, dass es einen Unterschied beim lesen gibt, je nachdem ob man eine Katze selber zu Hause hat oder nicht. Ich habe einen Kater, den ich auch gefunden habe und kann mich deshalb noch intensiver in die Situation reinfühlen.

Man merkt zwar zwischendurch an der Schreibart, dass es einfach eine Person ist, die seine Geschichte erzählt und nicht ein "professioneller" Autor, doch das stört im Verlauf nicht.

Das Buch hatte eine runde Endung und ich hole mir mit Freuden den zweiten Band ! 

Fazit


Ein sehr schönes Buch, aber vermutlich eher für jemanden was, der die Gefühle aus eigener Tiererfahrung nachvollziehen kann, da es alles eher objektiv geschrieben ist. 








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