Freitag, 25. Januar 2013

[Rezension] Philip Pullmann - Der goldene Kompass.


Verlag: Carlsen
Seiten: 442 - Gebunden


Inhalt

Der erste Band spielt in Lyras Welt. Diese lebt mit ihrem Dæmon Pantalaimon im Jordan College in Oxford. Ihr einziger bekannter Verwandter ist ihr Onkel Lord Asriel, zu dem sie keine enge Beziehung hat. Trotzdem erfährt sie von ihm, dass die Welt kurz vor einem Krieg steht. Als sie zufällig sieht, wie der Rektor Gift in den Wein ihres Onkels schüttet, rettet sie ihm das Leben. Bald danach wird Lyra von der glamourösen Mrs. Coulter angeboten, bei ihr in London zu wohnen. Mrs. Coulter bietet ihr an, sie zu unterrichten und sie in den Norden mitzunehmen.
Mrs. Coulter jedoch ist die Leiterin einer geheimen Organisation, die für das Magisterium arbeitet und für das Verschwinden vieler Kinder verantwortlich ist, darunter Lyras Freund Roger. Als das Mädchen erfährt, dass ihr Onkel in der Arktis gefangen gehalten wird und auch die verschwundenen Kinder dorthin gebracht werden, begibt sie sich auf eine Reise in den hohen Norden, wo sie mit Hilfe neuer Freunde, u. a. einem Panzerbären namens Iorek Byrnison, sowohl Roger als auch ihren Onkel befreien kann. Auf ihrer Flucht vor den Häschern der Kirche und Mrs. Coulter erkennen sie, dass ihre Welt mit einer anderen Welt verbunden ist. Lord Asriel macht sich auf den Weg in diese Welt und opfert, um eine Verbindung der Welten herzustellen, Lyras Freund Roger, der daraufhin stirbt. Mit Lyras Entschluss, Asriel in die unbekannte Welt zu folgen, endet der erste Band.

Meine Meinung

Ich lese sehr viel Fantasy und auch dieses Buch hat mir wieder bewiesen, dass auch altgeschriebendes sehr spannend sein kann. 
Das Buch ist emphelenswert für Jugendliche, die älter als 13 sind. Zwar sind die Zusammenhänge relativ leicht nachzuvollziehen, wenn man einmal drin ist, doch ist das Buch auf eine auf eine physikalische Frage aufgebaut. Was ist Staub ? Für diese Frage sollte man schon etwas Vorwissen bereithalten. Es geht auch ohne, doch ist es leichter nachzuvollziehen, mit.

Gut umgesetzt finde ich die Idee mit den Daemonen. In Lyras Welt verkörpern diese ihre Seelen. Im Kindesalter können diese sich wandeln, doch im Alter nehmen sie eine feste Gestalt an. Dieses Tier stirbt, wenn der Mensch dazu stirbt und die Menschen sterben seelisch, wenn das Tier stirbt. Die Idee ist gut, da man in seiner Kindheit sich noch selber entdecken muss und man einen höchst gemischten Charakter hat. Wenn man älter wird erlangt man immer mehr einen festen Charakter und der Daemon (die Seele) verkörpert und veranschaulicht dies.

An diesem Beispiel erkennt man gut, dass dieses Buch zu denen gehört, die sehr gut durchdacht sind. Der Autor scheint ausführlich recherschiert und seine Infos zusammengeknüpft zu haben, um eine Welt zu schaffen, in der die Leser versinken. Jeder hat in diesem Buch eine Seele, aber meistens nicht in der Form, wie wir sie kennen und die Geschichte selbst bleibt bis zur letzten Seite spannend. Jedoch hat mich das Ende nicht ganz überzeugt. Ich wollte schon wissen, was in dem zweiten Band passiert. Wie es mit Lyra und ihren Beziehungen weitergeht. Trotzdem ließ mich das Ende nicht so neugierig werden, dass ich es kaum abwarten konnte, den Zweiten zu lesen.

In dem Buch kann man sehr gut die Beziehungen zwischen den einzelnen Charakteren nachvollziehn. Durch das Buch merkt man extrem stark, dass es praktisch egal ist, was für einen Charakter du hast. Du kannst nicht mit allen befreundet sein und hast immer Feinde. Noch dazu kann man deutlich merken, dass dort wo Lyra lebt eine Art Diktatur herscht. Trotzdem haben mir diese Beziehungen nicht gefallen. Die Charaktere haben mich nicht überzeugt und auf ihre Seite "gezogen." Allen vorran die Hauptcharaktere und deren Seelen, die sich ja so benahmen wie ihre Menschen. Der einzige, den ich ins Herz geschlossen habe war der Panzerbär Iorek und der einzige, mit dem ich mich etwas identifizieren konnte war Lyras Freund Roger.

Fazit


Aufgrund einer neuen wundervollen Fantasywelt, dass jedoch für mich kein fesselndes Ende hatte und das mich auch auf Charakterebene nicht groß überzeugen konnte, gebe ich dem Buch


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